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Geschichte des Museumsbaus

Das historische Gebäude wurde in den Jahren 1909-1912 nach den Plänen des bekannten tschechischen Architekten Jan Kotěra (1871-1923) gebaut. Das Projekt entstand in den Jahren 1907 bis 1908 auf  Bestellung des  Museumskuratoriums. Seine Endversion stellte die Architektur nicht nur als festlich repräsentatives Element vor, sondern auch als rationelle Architektur, welche die nötigen Bedingungen für den Betriebsbedarf des Museums  bildet. Kotěra machte hier eine asymmetrische Disposition geltend, d.h., dass er den Gebäudegrundriss auf dem Schema des lateinischen Kreuzes  gründete, wobei er den rechten (südlichen) Trakt mit dem Vortragssaal gegen die Achse des nördlichen Traktes  um wenige Meter verschob.
skica definitivního návrhu budovy
Im Kellergeschoß wurden die Werkstätten, Räume für technologische Sammlungen,  Ankleide- und Waschräume, Läger, Kesselhaus, Hausmeisterwohnung, Lapidarium, Werkstatthof,  im Erdgeschoß die Lesehalle mit 62 Plätzen an Tischen, Bibliothek,  Direktionskanzlei, im Vestibül die Garderoben und ein großer Vortragssaal als Amphitheater mit 200 Plätzen, Galerie und ein Zimmer für den Redner vorgeschlagen.
 
Der erste Stock wurde für Sammlungen der Kunstindustrie bestimmt, sie befinden sich auch im  großen Ausstellungssaal mit Deckenbeleuchtung, welche sich  bis zum 2. Stock durchsetzt. Im zweiten Stock teilte sich der Ausstellungsraum nach dem Entwurf auf die Prähistorie und die Exponate des historischen Museums. In den beiden Etagen wurden noch Räume für Kustos und Lager vorgesehen. Im dritten Stock brachte der Projektant das fotografische Atelier mit Deckenbeleuchtung, Dunkelkammer, mehrere Labors und einen Konservierungsraum. Auf den beiden seitlichen Dächern schlug der Architekt großräumige Terrassen vor.
 
Der Aufbau eines der schönsten Gebäude in Hradec Králové ging  sehr schnell. Anfang Mai 1909 wurden die Tiefbauarbeiten begonnen, am 22. August 1910 wurde der dritte Stock schon fertig, die Arbeiten auf der Kuppel wurden am 13.September 1910 beendet. Beim Bau wurde das Sichtmauerwerk aus gepressten, teilweise glasierten Ziegelsteinen hergestellt, die bedeutendsten architektonischen Details der Fassaden, vor allem plastische Verzierungen, wurden in den Außenputz oder in anderen Materialien eingearbeitet.

Im Frühling 1911 wurden die ornamentalen und figuralen Arbeiten aus gebranntem glasiertem Ton beendet. Gleichzeitig entstanden auch zwei allegorische Figuren zwei sitzender Frauen, die Kunst (Geschichte) und Industrie (diese Figur hält  die Männerstatue in den Händen, welche die Stadt Hradec Králové symbolisiert). Beide Figuren wurden nach dem Entwurf von Stanislav Sucharda realisiert. Im Jahre 1912 folgten die Handwerkerarbeiten, außerdem anderen wurden die Glasvitragen in die Fenster im Vestibül  und im Treppenhaus nach dem Entwurf von  František Kysela gefasst.
budova muzea na Eliščině nábřeží
Weitere Umgestaltungen setzten sich nach dem 1. Weltkrieg fort. Im Januar 1924 wurde im Treppenhaus im zweiten Stock eine Lichtsäule  installiert, welche nach dem Entwurf von Jan Kotěra in den Werkstätten der Meisterschule für Schlosser in Hradec Králové gefertigt wurde, im Sommer 1931 wurde  die Kuppel im zweiten Stock verschönert und vier Mosaiken, welche von dem Maler  Josef Novák in Zusammenarbeit mit dem Glasinstitut in Hradec Králové nach Pastellzeichnungen von Jan Preisler realisiert wurden.   

Im Juni 1934 wurde vor dem Museumsgebäude eine große Wasserfontäne installiert, die wieder ein gemeinsames Werk der staatlichen Schulen war und das komplette Projekt war beendet. Der Autor des Entwurfes war ebenfalls Jan Kotěra, welcher auch die Inneneinrichtungen, einschließlich der Lesehalle und des Vortragssaales zum größten Teil entworfen hatte.

Das Museumsgebäude wurde im Jahre 1995 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt und die Innenräume in den Jahren 1999-2002 umfangreich rekonstruiert.
architekt Jan Kotěra  1898
architekt Jan Kotěra kolem 1910
nerealizovaný návrh  budovy muzea architekta Jana Kouly
skica budovy věnovaná F. Ulrichovi
skica definitivního návrhu  budovy
skica první varianty návrhu
stavba muzea
GB  DE  PL
OTEVÍRACÍ DOBA
úterý až pátek:
16.00–20.00 hodin
sobota a neděle:
9.00-17.00 hodin
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